Hervorgehobener Beitrag

Fondsdepot Bank – wichtige Mitteilung –

heute möchte ich darüber informieren, dass Sie als Kunde der Fondsdepot Bank von dieser um eine aktive Zustimmung zu vereinbarten Vertragsbedingungen und geänderten Preisen gebeten werden. Das Gleiche hat die Commerzbank und die Comdirectbank in den letzten Wochen auch schon gemacht.

Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

  • Geplanter Versand ab dem 19.11.2021
  • Ihre „aktive Zustimmung“ per QR-Code, Fax, Email oder Brief ist bis 03.02.2022 notwendig.
  • Keine Konsolidierung der Anschreiben. Sie können Anschreiben mehrfach erhalten und müssen jedem Anschreiben einzeln zustimmen.
  • Einführung neuer Grenze des Verwahrentgelts – es wird zunächst ein Freibetrag von 5.000€ vereinbart, zunächst wird dieser bis zu einem Freibetrag von 100.000€ nicht angewendet, kann dann aber ohne weitere Info auf 5.000€ reduziert werden. Das Verwahrentgelt beträgt Stand Oktober 0,5% p.a.
  • Erhöhung der Gebühren für Offline-Transaktionen (Fax, Post, Brief, Überweisung), wenn nicht über Ihren Berater eingereicht wird auf 10 €, vorher 5 €.
  • Der Info-Manager (kostenlose elektronische Info-Box) wird quasi „gesetzlich“ verpflichtend, weil die FoDB jedem Kunden bestimmte Informationen elektronisch zur Verfügung stellen muss.
  • Entfall des Rabattes (5€ p.a.) für den Info-Manager. Keine Änderung für Kunden mit Fondsdepot Online oder VL-Depot-Kunden. 

Selbstverständlich stehen wir unseren Kunden für Rückfragen gerne zur Verfügung!

Hier finden Sie die FAQ sowie die Musteranschreiben des Kundenmailings:

Muster Fondsdepot

Muster Geldkonto

FAQ´s

Hervorgehobener Beitrag

Beitrag der Gebäudeversicherung steigt – was nun/tun?

Wie jedes Jahr müssen die Versicherer die Beiträge in den Gebäudeversicherungen anpassen. Hierfür gibt es mehrere Gründe, die ich an dieser Stelle auch schon mehrfach aufgeführt habe.

Zuallererst muss aber wissen, dass man heute die Gebäude ja zum sogenannten gleitenden Neuwert versichert. Damit versucht man, die sich jährlich ändernden Kosten in die Versicherung einzubauen. Es macht ja keinen Sinn, ein Haus mit einer festen Versicherungssumme zu versichern, sagen wir mal 500.000€, dann fackelt die Hütte ab und am Ende kostet der Wiederaufbau halt 750.000€. Diese Kostensteigerung ist auch seit Corona innerhalb kürzerer Zeit möglich. Deshalb wird eine Versicherungssumme zum Wert 1914 in Mark berechnet (Wert 1914 = Neubauwert in Euro/ Baupreisindex). Von dieser Basis aus kann dann mit den Faktoren einen passenden Beitrag ermitteln.

Der Beitrag wird dann anhand von verschiedenen Faktoren errechnet. Wenn diese dann steigen, steigt eben der Beitrag.

  • Der Baupreisindex: Er steigt z.B. seit 2010 um 35 %, dieses Jahr um 6,4 %
  • Der Anpassungsfaktor oder der gleitende Neuwertfaktor zum Inflationsausgleich (je nach VGB). Von 2010 bis 2020 stieg der Anpassungsfaktor von 15,20 auf 19,36 – eine Steigerung um mehr als 20%.

Hinzu kommen noch die steigenden Schadenzahlen durch die immer stärker udn immer häufiger auftretenden Extremwetterereignisse, dessen Kulmination jüngst ganz Deutschland geschockt und wohl auch überrascht hat. Wer sich gegen Elementarschäden versichern möchte, sollte das tun,  und zwar am besten vor einem Schaden. Danach sind die Aussichten, Versicherungsschutz zu bekommen, sehr stark gesunken.

Hier kann man mal einen kurzen Vergleich rechnen:


Preisindex für selbst genutztes Wohneigentum (Quelle: destatis)

Baupreisindex und weitere Indizes zu Bau oder Erwerb von Wohneigentum (Quelle: destatis.de)

 

Hervorgehobener Beitrag

kostenfreie Willenserklärung bei Covid-19-Erkrankung

Liebe Freunde, Kunden oder auch Besucher!

COVID-19 hält die ganze Welt in Atem. Es gibt kaum noch ein anderes Gesprächsthema. 

Unabhängig von den Auswirkungen auf die finanzielle Planung unserer Kunden gilt es, Sie auch bei dem Thema Gesundheit zu unterstützen. 

Sicherlich stellen sich viele Menschen die Frage: „Was passiert mit mir, wenn ich an Corona erkranke? Bin ich richtig abgesichert? Habe ich alles so geregelt, dass ich im Krankenhaus bestmöglich behandelt werden kann?“ 

Infolge der steigenden Zahlen der zur Intensivbehandlung benötigten Ressourcen wurde ein Handlungsleitfaden verabschiedet, der bei nicht ausreichenden Intensivbetten als Hilfestellung für das Klinikpersonal dient. Diese als Triage bezeichnete Vorgehensweise wird beispielsweise in Italien oder Spanien bereits praktiziert. 

Ein wichtiger Punkt dieser Handlungsanweisung ist die Klärung, ob der Patient in eine intensivmedizinische Behandlung im Falle einer Erkrankung an COVID-19 eingewilligt hat bzw. ob er dies mutmaßlich getan hätte. 

Die mögliche Grundlage hierfür ist eine Patientenverfügung oder eigenständige Willenserklärung mit der ausdrücklichen Zustimmung zur Intensivbehandlung inklusive aller dazu notwendigen medizinischen Maßnahmen wie beispielsweise künstliche Beatmung oder künstliche Ernährung. 

Ab sofort kann ich Sie bei der kostenfreien Erstellung einer speziellen Willenserklärung für den Fall einer COVID19-Erkrankung unterstützen. Auch bei einer bereits vorhandenen Patientenverfügung ist diese Willenserklärung ergänzend anzuraten. 

IN WENIGEN SCHRITTEN ZUR PERSÖNLICHEN COVID-19 WILLENSERKLÄRUNG 

Es ist wie immer kinderleicht: 

  1. Klicken Sie zunächst auf den folgenden Link: https://partner.deutschevorsorgedatenbank.com/covid-19_spezial-3/?vermid=7004091
  2. Es öffnet sich eine Informationsseite mit allem rund um die Willenserklärung.
  3. Wenn Sie die Willenserklärung für sich erstellen möchten, registrieren Sie sich bitte unter dem Punkt „Jetzt handeln“.
  4. Jetzt kann Ihre persönliche Corona-Willenserklärung erstellt werden.
  5. Drucken Sie die fertige Willenserklärung aus, tragen Ort und Datum ein und unterzeichnen sie. Das Schriftstück sollten Sie im Original sicher und auffindbar aufbewahren.
  6. Empfehlenswert ist es, Familie oder nahe Freunde zu informieren, dass eine solche Willenserklärung existiert.

Dieser aktuelle Service steht Ihnen kostenfrei zur Verfügung. 

Natürlich können Sie den Link auch gern an Ihre Familienangehörigen, Freunde oder Kollegen weiterreichen. 

Nutzen Sie diese Gelegenheit und sichern Sie sich und Ihre Familie ab!
Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen in diesen schwierigen Zeiten – bleiben Sie bitte gesund. 

Mit besten Grüßen

 

Ukrainische Flüchtlinge im Haushalt aufgenommen?

Sie haben Ukrainische Flüchtlinge in Ihrem Haushalt aufgenommen? Dazu erstmal ein ganz großes Hutab von mir und ein von Herzen kommendes Dankeschön!

Wenn Sie nun bei der Haftpflichtkasse Darmstadt versichert sind, kann ich Ihnen folgende gute Nachricht weiterreichen:

Zitat: „Nehmen Kunden der Haftpflichtkasse Schutzsuchende im eigenen Haushalt kostenlos auf, gewähren wir beitragsfreien Versicherungsschutz im Rahmen der Hausrat- und Privathaftpflicht-Versicherung. Nachfolgend haben wir alles Wichtige für Sie zusammengefasst.

Undichte Fugen? (K)ein Leitungswasserschaden?

Nach einem jüngst ergangenen Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH, Urteil vom 20.10.2021 – Az. IV ZR 236/20) sind Wasserschäden, die durch undichte Fugen entstanden sind nicht automatisch versicherte Leitungswasser-Schäden im Sinne der Bedingungen der Gebäudeversicherung.

  • Bisher wurden derartige Schäden meist reguliert und auch in den gerichtlichen Instanzen so abgeurteilt, weil die Fugen und die Wände z.B. der Dusche zu den „sonstigen Einrichtungen“ des Rohrleitungssystems gezählt wurden und bestimmungswidrig aus Rohren und eben sonstigen Einrichtungen austretendes Leitungswasser  für den Schaden ursächlich waren.
  • Dem hat nur der BGH widersprochen. Laut Urteil kann der Versicherungsnehmer nicht davon ausgehen, dass mit „sonstigen Einrichtungen“ laut Bedingung auch undichte Fugen bzw. undichte Duschkabinen- / Wände gemeint sind. 
  • Für den allgemein verständigen Versicherungsnehmer sei erkennbar und auch anzunehmen, dass aus dem Passus „Das Leitungswasser muss aus Rohren der Wasserversorgung […] den mit diesem Rohrsystem verbundenen sonstigen Einrichtungen oder deren wasserführenden Teilen […] ausgetreten sein“ eine physische Verbindung mit dem Rohrsystem notwendig sei. 

Für Kunden der Collmann CONSILIO GmbH

VHV: bedingungsseitig nicht, aber laut Mitteilung des Versicherers mitversichert (inkl. angekündigter Aufnahme ins Bedingungswerk):

https://www.vhv-partner.de/magazin/2022/02/wasserschaden

Domcura: „den mit diesem Rohrsystem verbundenen sonstigen Einrichtungen (u.a. auch ein im häuslichen Badezimmer verfliester, bodenebener Duschbereich mit festen Abtrennungen, der unmittelbar an einen mit dem Rohrsystem verbundenen Ablauf angrenzt) oder deren wasserführenden Teilen“ – also mitversichert (telefonisch bestätigt) – gültig für AVB ab 01.07.2017 / 01.10.2020 / 

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Achtung! An alle Skifahrer in Italien und Südtirol

Italien und Südtirol verlangen eine PHV-Bestätigung auf der Ski-Piste

Wegen der möglichen Verletzungsgefahr fordern italienische Behörden auf italienischen Pisten für alle Pistenbenutzer einen Haftpflichtversicherungsschutz, der für Personenschäden und Sachschäden aufkommt, die man beim Ausüben des Skisportes Dritten zufügt. Wer ohne Versicherungsnachweis auf die Piste geht, dem drohen Bußgelder zwischen 100 und 150 Euro oder gar der Verlust des Skipasses.

Diesen Nachweis gilt es bei Kontrollen namentlich nachzuweisen – und zwar auch für Mitversicherte wie Kinder oder Ehepartner. Hierfür brauchen Sie eine Bestätigung vom Versicherer. Kein Problem! Die meisten von uns vermittelten Privathaftpflichtversicherungen  gewähren auch im Ausland Versicherungsschutz.

Die Ski-Haftpflichtversicherung von TravelSecure 

Sie Ski-Haftpflichtversicherung von TravelSecure (Würzburger) erfüllt alle Anforderungen auf Italiens Skipisten.

  • Digitales Versicherungszertifikat für das Smartphone: keine unnötigen Papiere mehr ausdrucken
  • Versicherungsbestätigung auf Italienisch: keine Verständigungsprobleme in Italien
  • Gilt auf der Piste, beim Après-Ski und in der Unterkunft: bestens geschützt gegen Haftpflichtrisiken des täglichen Lebens
  • Versicherungsabschluss auch vor Ort schnell digital möglich: keine Enttäuschung vor Ort

Wasserschaden durch Silikonfugen kein Versicherungsfall?

Der Bundesgerichtshof (BHG) entschied jüngst zu Ungunsten eines Kunden: Nässeschäden, die durch undichte Silikonfugen an wasserführenden Anlagen entstanden sind, müssen nicht reguliert werden.

Dennoch gibt es einige Gesellschaften, die hier leisten, geleistet haben und auch in Zukunft leisten würden. Grundlage der Leistung ist aber wie so oft auch der Umstand der Pflege. Bei deutlich vernachlässigten Fugen wird dann sicher die Leistung gekürt – Thema: „Grobe Fahrlässigkeit“.

Das führt mich wiederum zu dem Hinweis: Bitte überprüfen und dokumentieren Sie ein Mal im Jahr die Porösität von Abwasserschläuchen von Waschmaschine, Spülmaschine, Spüle etc… Nur so können Sie Kürzungen wegen grober Fahrlässigkeit entgehen. 

Das betrifft die Hausrat- und auch die Gebäudeversicherung.

Achten Sie daher beim Vergleich auch immer darauf, dass die Versicherung Leistungen bei grober Fahrlässigkeit beinhaltet…

Alle Vergleiche

Hausratversicherung

Wohngebäudeversicherung

Die Links öffnen in einem neuen „Tab“.

Dieselskandal – Rekordschaden für Rechtsschutzversicherer

wie dem Artikel der Tagesschau zu entnehmen ist, haben bereits über 380.000 Kunden die Rechtsschutzversicherung wegen des Streits um Abgaswerte in Anspruch genommen. Der Streitwert summiert sich auf nun fast 10 Milliarden Euro. Die Kosten für die Versicherer betrugen bisher 1,21 Milliarden Euro.

Es dauert nicht mehr lange, dann werden die Neugeschäftsbeiträge stark steigen, evtl. sogar die Leistung zu diesem Thema aus den Bedingungen gestrichen. 

Ähnliches erlebten wir mit Streit um Geldanlagen. Diese Leistung ist genauso wie die um Versicherungen und Hausbau längst aus dem Leistungskatalog gestrichen. Im Zuge der exorbitanten Streitwerte um den Widerruf von Lebensversicherungen sind ja die Beiträge auch schon signifikant gestiegen.

Am besten lieber gleich vergleichen:

Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung

Den meisten privat vollversicherten Klienten flattert diese Tage wieder eine Beitragsanpassung (BAP) in der Krankenversicherung ins Haus. In vielen Fällen fällt diese geringer aus, als letztes Jahr – da wo sie höher ausfällt, sollte unbedingt eine Tarifoptimierung ins Auge gefasst werden. Es ist manchmal unglaublich, was sich durch eine einfache Umstellung sparen lässt… Dabei können in vielen Fällen auch Leistungen beibehalten werden.

Mehr Info zur PKV-Tarifoptimierung

In der Pflegepflichtversicherung allerdings wird wegen der Corona-Pandemie ein Sonderzuschlag erhoben:

Zitat: „Um die gesetzlich vorgeschriebenen Mehrausgaben der Pflegeversicherung zur Bewältigung der Corona-Pandemie auszugleichen, ist ab dem 01.01.2022 ein bis zum 31.12.2022 befristeter Corona-Zuschlag zu zahlen.“

Er beträgt für Beamte 7,30 € monatlich, für alle anderen 3,40 € pro Monat.

Zumindest können wir darauf hoffen, dass dieser Zuschlag auch wieder entfällt. Sofern ihn nicht das gleiche Schicksal ereilt, wie der Soli, der ja auch einheitlich zeitlich begrenzt sein sollte.