Archiv des Autors: Boris Collmann

Thomas Cook-Pleite: Insolvenz und die Folgen

Das Reiseunternehmen Thomas Cook hat Insolvenz angemeldet. Mit betroffen sind einige verbundene Unternehmen wie Öger Tours GmbH, Bucher Reisen, Condor und Air Marin…

Nach der doch einigermaßen überraschenden Pleite des Reiseunternehmens Thomas Cook stehen viele Betroffene vor etlichen Fragen. Insbesondere die gerade im Ausland Reisenden stehen vor großen Problemen. Aber auch diejenigen, die eine Reise gebucht, aber noch nicht angetreten haben, evtl. aber schon Zahlungen geleistet haben, möchten wissen, was sie tun sollen. Hier deshalb einige kleine Hinweise:

Pauschalreisen: Hier leistet die Insolvenzversicherung des Unternehmens. Ob Thomas Cook ausreichend versichert war, wissen wir nicht. Wenn nicht, wird nicht jeder Geld aus der Versicherung erhalten können. Laut Handelsblatt besteht eine Unterversicherung

Einzelleistungen: Bei einzelnen Bausteinen wie Flügen, Hotelreservierungen greift die Insolvenzversicherung nicht! 

  • Sind Sie schon am Urlaubsziel angekommen und das Hotel fordert die Übernachtungskosten, müssen Sie sich leider darauf einstellen, die Kosten selber zu übernehmen und die Rückreise selbstständig zu planen.
  • Sind Sie noch nicht losgefahren, sollten Sie eine verbindliche Auskunft des Hotels, der Fluggesellschaft einfordern, ob die Reise bezahlt ist und angetreten werden kann.
  • Falls das nicht möglich ist, sollte die Reise nicht angetreten werden.
  • Dann bleibt wieder nur der übliche Rechtsweg.

Vorauszahlungen: Haben Sie bereits Vorauszahlungen geleistet, bleibt eigentlich nur der normale Rechtsweg. Fragen Sie Ihre Hotline der Rechtsschutzversicherung.

Reiserücktrittsversicherung: Diese leistet nur bei Nichtantritt der Reise aus den versicherten Gründen: Krankheit oder Unfall, evtl.  auch Schwangerschaft, Verlust Arbeitsplatz… Bei Nichtantritt wegen Insolvenz leisten diese nicht.

GetSafe – Online-Anbieter (Aben)teuer

…und ohne Vertragsinfos?

Also ehrlich, ich bin ja nun schon seit einigen Jahren Versicherungsmakler, aber ich habe heute wieder mal nicht begriffen, wie es funktioniert, dass ein Online-Versicherungs-Anbieter, ein sog. Fintech so etwas machen darf.

Der Reihe nach: Als Nutzer eines web.de-Mailkontos kam heute mal wieder eine Werbung ins Postfach geflattert. Mit einem Angebot zu einer Haftpflichtversicherung. Und ganz toll – in der ersten 6 Monaten kostenlos.

Nun gut, ich bin ja neugierig, also flugs den Link geklickt, eingeloggt bei web.de und ab zum Angebot.

Nur, irgendetwas fehlt da: Wo ist eine Beschreibung der Leistungen? Außer dass ich eine Drohne gegen Mehrpreis versichern kann, steht da noch gar nichts von Preisen und Leistungen. Na, ich bin ja nicht nur neugierig sondern auch guten Mutes und erwarte ja immer das Beste von allen. Also mal schnell durch die Datenaufnahme durchgeklickt. Nun hat GetSafe schon meinen Namen, mein Geburtsdatum, meine Mail-adresse. Ich dagegen habe immer noch keinen Beitrag, keinen Link zu irgendwelchen Bedingungen oder Leistungsübersichten. Ich zähle mal die „Vorteile“ einer Online-App nicht zur Leistungsübersicht…

Nun bin ich bei Schritt 9 von 14 und habe das erste Mal den Gesamtpreis meiner Familienhaftpflicht gesehen:

Stolze 8,37 € pro Monat wollen die dafür haben – das sind 100,44 € p.a. Und noch immer keine Drohnen versichert. Und noch immer sehe ich keine Bedingungen zum Herunterladen oder wenigstens zum Anschauen. Beim Schritt 10 bleibe ich dann hängen, denn nun wollen die auch meine Bankverbindung und das ganze soll ich dann „Bestätigen“.

FAZIT: eine Adressammelmaschine oder ein schlecht gemachtes Versicherungsangebot, ohne Angebot? Ich habe keine Ahnung, aber ich bleibe dran! Eine gute private Familienhaftpflichtversicherung gibt es schon für weniger als 80 Euro p.a. – , Singles für 51 Euro. Gerne mal hier nachprüfen: www.kinderleicht-versichern.de – und hier sind nur gute Verträge im Angebot.

#Getsafe – #web.de – # web.cent – #Haftpflichtversicherung

Sommerzeit ist Reisezeit – sicher durch den Urlaub

Manche sind schon in Urlaub, manche fahren aber erst noch. In Bayern geht es Ende des Monats los.
Zeit, sich nochmal Gedanken zu machen, was man noch braucht.
Unbedingt empfehlenswert, und zwar egal ob privat oder gesetzlich versichert: Eine Auslandsreisekrankenversicherung. Für den privat Versicherten als Schutz vor Inanspruchnahme des Selbstbehaltes, für gesetzlich Versicherte ein Muss wegen der Versorgungslücke!

Was ist aber, wenn jemand krank wird? Reise abbrechen, von der Reise zurücktreten? DAs kostet: Manchmal den vollen Reisepreis, bei kurzfristigem Rücktritt aber mind. 90 % des Reisepreises.

Informieren SIe sich bei unserem Würzburger Partner, der Würzburger Versicherung AG, zufällig die bestmögliche Versicherung für Reisen, denn:

TravelSecure® ist einfach unschlagbar, wenn es um Leistung und Service geht! Nachdem Finanztest diese zum besten Reisebegleiter für Familien gekürt hat, geht nun auch der eKomi Award 2019 des größten unabhängigen europäischen Anbieters transaktionsbasierter Kundenmeinungen und Produktbewertungen wieder nach Würzburg. In der Award- Kategorie #VERSICHERER konnte sie sich gegen 94 Unternehmen durchsetzen und hat dank der positiven Kundenbewertungen die Mitbewerber auf hintere Plätze verwiesen. 
TravelSecure®: Testsieger und Kundenfavorit, Bestleistung und Topservice
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Und immer wieder sind defekte technische Geräte (hier z.B: ein Kühlschrank) oder Elektrokabel, die zu Bränden führen…

Einer der Gründe ist, dass wir heute viel leichter an Billigware herankommen.

Für alle Gewerbetreibende,Geschäftsführer, Vorstände bekommt da das Wörtchen „Elektrorevision“ nochmals eine verschärfte Bedeutung!

Ich kann nur empfehlen, Büros mit ordentlichen geprüften Steckerleisten auszustatten, keine Reihenschaltung der Leisten vorzunehmen und generell mit offenen Augen durch das Büro zu gehen.

Besonders für die Organe wie Geschäftsführer und Vorstände wird hier schnell die Unterscheidung zw. grober und einfacher Fahrlässigkeit überlebenswichtig. Da hilft dann auch irgendwann keine D&O-Versicherung mehr….

Beratung zu Prävention und Risikomanagement kann da ’ne Menge „Kohle“ sparen (sic!)

Kapitalanlagen in 2018

Was wäre aus 10.000 Euro bis zum 31. Dezember geworden, wenn man sie am 1. Januar letzten Jahres in gängige Assets investiert hätte? Bei Aktienanlagen lautet die Antwort in der Regel: eine vierstellige Summe. So hätte man mit US-Aktien ein Minus von 550 Euro verbucht und mit deutschen Titeln gar 1.830 Euro eingebüßt. Dazwischen rangieren Schwellenländer-Aktien, mit denen aus 10.000 Euro am Jahresende rund 8.700 Euro wurden. „Überraschungssieger“ in dieser Kategorie wurden eher exotische Assets: Wer kühn genug war, 10.000 Euro in jamaikanische Aktien zu investieren, konnte sich Ende Dezember über ein Plus von 3.050 Euro freuen.

Einen kleinen Preiszuwachs gab es beim Gold, mit dem man zum Jahreswechsel bei 10.300 Euro gestanden hätte. Die gleiche Marge verzeichneten auch Bundesanleihen. Einen Gewinn von 450 Euro konnten Währungsspekulanten einheimsen, die 10.000 Euro in US-Dollar gesteckt hatten. Schlimm traf es dagegen Bitcoin-Anleger: 10.000 Euro schrumpften mit der bekanntesten aller Kryptowährungen auf 2.700 Euro zusammen.

Die Verluste relativieren sich natürlich, wenn man den Januar und Februar 2019 berücksichtigt. In diesen zwei Monaten haben Mischfonds teilweise bis zu 6 % und Aktienfonds bis zu 15 % und mehr wieder aufgeholt.

Neuer Virus Emotet – Vorsicht geboten!

Also falls es bis jetzt noch nicht durchgedrungen ist:
E-Mails lassen sich so fälschen, dass Absendername und Absender-mailadresse so aussehen, als ob die Mail der Kollege geschrieben hat.
Ich bin kein Hacker, und schaffe das in 2 Minuten.
 
Derzeit geht ein gefährlicher Computer-Virus um, vor dem Ihr Euch in Acht nehmen solltet.
 
Der Virus heißt „Emotet“. Er wird über E-Mail-Spam-Kampagnen verteilt und liest Kontaktbeziehungen und E-Mail-Inhalte aus dem befallenen PC aus um den Virus weiter zu verbreiten.
Das funktioniert über empfangene E-Mails, die so aussehen, als ob Sie von Absendern kommen, mit denen Sie gerade in Kontakt gestanden haben.
Diese Mails wirken authentisch, weil Namen und Mailadressen von Sendern und Empfängern korrekt wiedergegeben werden. So wird man verleitet, den Link anzuklicken.
 
 
Wer Systeme verwaltet oder nur einige Mitarbeiter hat, sollte hier dringend sensibilisieren!!
Nicht vergessen: 70% der erfolgreichen Cyberangriffe passieren durch den IT – nicht die IT 😉
IT steht bei mir für „InnenTäter“… und mit Absicht passiert das ja fast nie – eine kleine Unaufmerksamkeit reicht…
 
Prävention ist wichtig wie nie…. siehe hierzu auch
 
https://dsgvo-versicherung.co
 
http://bit.ly/emotet-virus

 

Investmentsteuer-Reform – das müssen Anleger wissen

Ein Teil der Investmentsteuerreform ist die sogenannte Vorabpauschale auf die Wertentwicklung thesaurierender *) oder teilausschüttender Fonds. 

Sie wird erstmals ab 2019 angewendet.

Für die Anleger wird sich das am 02. Januar 2019 in Form einer Abbuchung auf dem Verrechnungskonto, dem Girokonto oder durch Teilverkauf von Fonds mit dem Hinweis „Fondsbesteuerung“ bemerkbar machen.

Der Gesetzgeber möchte damit sicherstellen, dass Mindestbeträge versteuert werden.

Die Vorabpauschale errechnet sich anhand einer gesetzlich festgelegten Formel und berücksichtigt dabei nicht die tatsächlich erwirtschafteten laufenden Erträge.

Das Video des BVI erklärt schnell und leicht verständlich – wie das aussieht: